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Recht (Begrifflichkeiten)

Gesetzliche Grundlagen unserer Qualitätsstandards

Die gesetzlichen Grundlagen unserer Qualitätsstandards zeigen, dass KS-Recycling GmbH & Co. KG in Sachen Umweltschutz und Verantwortung höchste Maßstäbe einhält:

EMAS:
EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) ist das europäische Umweltauditsystem auf Grundlage der EWG-Verordnung 1836/93. Demnach verpflichten sich Unternehmen über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus, ihren betrieblichen Umweltschutz zu verbessern. Die wesentlichen Elemente dieser freiwilligen Selbstverpflichtung sind:

  • die Umweltpolitik, in der sich das Unternehmen auf umweltrelevante Ziele (zum Beispiel Emissionen, Abwässer und Abfälle zu reduzieren, Energieeffizienz zu erhöhen) festlegt.
  • die Umweltprüfung, in der die Aktivitäten des Unternehmens und deren Auswirkungen auf die Umwelt analysiert und als Grundlage für die weiteren Schritte festgehalten werden.
  • das Umweltprogramm, in dem die konkreten Umweltziele und Maßnahmen beschrieben und in einem Zeitplan festgehalten werden.
  • das Umweltmanagementsystem, in dem die Verantwortlichkeiten im Unternehmen bestimmt und die Integration der Beschäftigten zur Umsetzung der Umweltziele auf allen betrieblichen Ebenen gesichert wird.
  • die Umweltbetriebsprüfung, in der Umweltpolitik, Umweltprogramm und das Umweltmanagementsystem auf ihre Wirksamkeit hin durchleuchtet werden
  • die Startet den Datei-DownloadUmwelterklärung, in der die Ergebnisse der Umweltbetriebsprüfung veröffentlicht werden (beispielsweise in einer Umweltbilanz)
  • die Gültigkeitserklärung (Validierung), die von einem externen Umweltgutachter nach erneuter Prüfung der Umwelterklärung erlassen wird. Wird die Gültigkeit der Umwelterklärung erteilt, kann sich das Unternehmen für den überprüften Standort bei den Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammern registrieren lassen.

DIN EN ISO 14001:
Diese Norm ist weltweit gültig und basiert auf einer privatwirtschaftlichen Vereinbarung zur freiwilligen Selbstkontrolle des Umweltmanagementsystems. Nach Erst-Zertifizierung wird einmal jährlich ein Überwachungsaudit durchgeführt.

Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz:
Das 1996 in Kraft getretene Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) gibt der Abfallvermeidung und Wiederverwertung Vorrang vor der Ablagerung und legt stärker als zuvor die Verantwortung für entstehende Abfälle in die Hände von Herstellern und Handel.

Entsorgungsfachbetriebverordnung, Landesabfallgesetz, Wasserhaushaltsgesetz:
Die Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) regelt die Anforderungen an Entsorgungsfachbetriebe, die nach § 52 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes die Berechtigung als Entsorgungsfachbetrieb erlangen wollen. Sie regelt darüber hinaus die Überwachung und Zertifizierung von Entsorgungsfachbetrieben auf der Grundlage eines mit einer technischen Überwachungsorganisation geschlossenen Überwachungsvertrages. Ähnliche Regelungen enthalten § 25 des Landesabfallgesetzes (LAbfG) und § 19 I des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).